20. Februar 2012, 20 Uhr - Konzerthaus Berlin


All’Ongarese

Eine international bekannte ungarische Folklore-Formation
http://www.gazsa.hu/ und ein Spezialensemble für Neue Musik in einem Programm - ein Traum für Kodály und Bartók, die diese Verbindung immer gesucht hatten. Hier wird er wahr, auch in einem Auftragswerk des Konzerthauses Berlin. Der Komponist Árpád Könczei schreibt dazu: „Ich habe versucht, als Basis meiner Komposition Melodien zu verwenden, deren Konstruktion und musikalische Logik mit dem Geist der Kirchenmusik verbunden sind. Meiner Meinung nach ist die Musik Transsylvaniens (und dabei speziell die Bauerntanzmusik für Streicher) inspiriert aus dem europäischen Spätbarock. Ich könnte sogar sagen: Es handelt sich um folklorisierten Barock aus Transsylvanien, überzogen von einer Patina aus den letzten 200-300 Jahren. Und deshalb, meine ich, kommt vielleicht noch eine Zeit, in der diese Musik nicht Volksmusik oder Folkloremusik, sondern Fundstück, beeinflusst vom europäischen Barock, genannt werden wird. Gleichzeitig möchte ich zeigen, dass die allgemein bekannte ungarische Volksmusik nicht ausschließlich aus Pentatonik und dem gestylten Csárdás besteht.“


1 Papp István Gázsa- violin-Photographer Henning Janos_klein22 Árendás Péter viola. Photo Henning Janos_klein23 Lelkes András bass Photo Henning Janos_klein2
Gázsa Band: Papp István Gázsa, Árendás Péter, Lelkes András (Photos: Henning Janos)

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Programmhefttext